Sonntag, 11. September 2011

SEPTEMBAARR!

mein aufstehen war super toll. heut in einem kleinen süßen hotel wach geworden, unter einer decke die sich angewühlt hat als wäre sie einen halben meter dick, aber dennoch leicht wie eine feder.
ich habe so unglaublich geschwitzt. das war absolut unsexy!
das bett war vollkommen mein. ja, ein doppelbett, für eine person. ROXX!

geweckt wurde ich vom lauten krach auf dem flur.
es war der morgen nach micas geburtstag. eine schöne, gemütliche feier. und ich kannte so gut wie niemanden. hab mich also zuerst recht verloren dort gefühlt. aber nach einigen homo-erotische sprüche und lagerfeuergeplänkel kannte man sich schon etwas, und es war eine vollkommen entspannte athmosphäre am ort. besonders das feuer. es lief feine musik, von jedem geschmack etwas. diese mica ist raffiniert. sie hat auf ihrem mac...
MAC, weil sie ja so indie ist, aus jeder richtung ein oder zwei musik titel. mit dieser einfachen aber genialen idee hat sie den musikgeschmack aller anwesenden getroffen.
gegen mitternacht verlagerte sich das geschehen nach innen und ich verbrachte zwei oder drei stunden damit, mit einem kerl zu reden, der mich die ganze zeit so unglaublich angeschrien hat. entweder hat er sich im laufe des gesprächs etwas beruhigt, oder der milde alkohol hat sein werk vollbracht. jedenfalls kam es mir nicht mehr allzu laut vor.
'er hat ein starkes organ' sagt er von sich selbst.

eve hat auch geburtstag gehabt, ihn aber nicht gefeiert. dennoch möchte ich ihr alles gute wünschen.
es wurde ein ständchen für sie gesungen und die hälfte der leute hat einen falschen namen gesungen, weil kaum jemand gerafft hat, dass die siebzehn auf dem kuchen, das alter von eve war.
wie dem auch sei..


die leute dort waren also angenehm und man konnte gut mit ihnen reden.
für den schönen abend möchte ich mich natürlich hiermit nochmal bei mica bedanken, und ihr nochmal alles gute zu ihrem achtzehnten geburtstag wünschen.
und ich wünsche ihr von ganzem herzen, dass sie vielleicht noch einen zentimeter oder zwei wächst.
hab dich lieb.




der elfte september!
meine fresse, hardcore gedenken undso!


wo wahrt ihr?
wo wahrt ihr, als nine-eleven war?

irgendwie interessiert das keinen, aber dennoch geben all diese ausgelutschten promis von sich, was sie im moment des anschlags getan haben.
was ja sowieso immer endet mit 'meine gedanken gehen an...'

da ich heut einmal so frei bin, nehme ich mir einfach das recht raus, euch meine story zu erzählen.
immerhin ist dieses mein bereich! da kann ich tun und lassen was mir recht ist.

also nun, was hat nikidan an jenem schiksalhaften tag gemacht?

es war ein dienstag, ich weiß noch genau, dass wir dienstags immer letzte stunde ausfall hatten, und die stunde davor englisch war.
mit der guten frau walz.
jedenfalls bin ich nach hause gekommen, und hab den totalen druck! es ruft mich zur toilette.
meine schulsachen gerade in die ecke geworfen gehe ich also auf klo, mache es mir bereits bequem und genieße...
da höre ich meinen vater rufen, irgendwas richtung 'da gabs einen anschlag und ein haus in amerika brennt'

klein niki auf dem pott stellt sich also...
naja, er stellt sich ein brennendes haus vor.
nichts in dieser größenordnung jedenfalls.

hektisch und gewaltverherrlichend wie man in diesem alter ist, stürze ich vom klo (vollendeten werkes selbstverständlich) und stehe schräg vor dem fernseher.
dabei immer an mein hintern denkend, der vollkommen gereizt wurde.

da sehe ich nun also dieses 'HAUS' was da vor sich hin brennt, langsam realisierend, dass es ein wolkenkratzer ist. als just in diesem moment das zweite flugzeug ankam.

damals konnte ich solche bilder nicht wirklich zuordnen. konnte also noch nicht wirklich trauer oder entsetzen entwickeln. dennoch gefasst habe ich also den fernseher angestarrt, als es plötzlich hieß, dass menschen dort hinaus springen.
in dem moment hat es mich gepackt. ich musste mir vorstellen wie es wäre, wenn ich dort stünde. feuer, panische schreie und hunderte meter über dem boden, an einer kleinen kante stehend, weil hinter mir kein weg  mehr in irgendeine hoffnung führt.


sentimentalitäten und gefühle. ahoii!


viel geschrieben heut abend, an diesem herrlichen abend. morgen früh beginnt der erste tag meiner berufsschule. wen werde ich wohl sehen? was für leute sind das und warum muss die schule ausgerechnet in neukölln liegen?

es regnet und gewittert gerade sehr heftig. ich bin froh hier zuhause in meiner decke zu liegen und einige sinnlose youtube videos anzusehen.

das leben ist schön.

Sonntag, 4. September 2011

ein mal fanboy sein

also eigentlich schreibe ich ja in meinem blog so gut we nie über videospiele, aber ich muss meine meinung zum neuen modern warfare 3 einfach loswerden.
noch nie habe ich gesehen wie extrem activision ein spiel ausqutescht. jedes jahr ein neuer ableger!
und dann werden die nicht ein mal besser! nach wie vor die selbe engine wie noch zu modern warfare zeiten.

naja, ist ja nicht so schlimm, was mich am meisten aufregt, ist dieses pseudo coole 'ich bin us-amerikaner und geb sinnlose zahlenkombinationen in krisseliger stimme durch den funk', während danach das typische nachtsichtgerät piepen/pfeifen ertönt.
mein gott! das ist einfach nicht mehr toll. es war beim ersten mal cool, da fand man diese dynamischen animationen auch noch geil, weil es sowas zuvor kaum gab, es war einfach toll. aber es wird einfach nur immer und immer wieder auf die gleiche masche gemacht.
ich habe absichtlich black ops nicht gekauft, weil es ein treyarch games ist, aber dass mw3 voraussichtlich genau so absucken wird, hätte ich nicht gedacht. soweit gibt es keine wirklich neuen, geschweige denn guten ideen.


wie dem auch sei.
das tolle übergangswetter fängt endlich an. yuchei!
keine schnöseligen tage an denen man glaubt in eine wand zu rennen, wenn man die haustür auf macht und hinausgeht.
in dieser wand geschieht alles in zeitlupe, die menschen sind langsamer, die pflanzen wachsen langsamer und man denkt langsamer.
und im endeffekt fühle ich mich immer, als wäre ich der einzige der sich so fühlt. alle anderen die ich auf der straße sehe sind voll happy und machen sich nichts draus.

das einzig geile sind nun die abende. wenn man so gegen 22 uhr auf dem alex ist, scheint die welt perfekt zu sein.
es ist zwar schon dunkel, aber noch immer warm, sodass man in kurzen klamotten da hin kann.
wunderschön!