also ich muss echt sagen, es ist ein unglaublich... unglaublich schöne sgefühl, wenn einem ein wildes eichhörnchen aus der hand futtert.
ich knie mich nieder und halte eine nuss in richtung des zarten tieres. langsam kommt es an und lungert ein wenig um mich herum, als es pötzlich ganz nah heran kommt, etwas schnuppert, eine pfote auf meine hand legt (als würde es sich festhalten wollen) und mit dem mund nimmt es ganz vorsichtig die nuss zwischen meinen fingern weg.
ich bin ja nicht so ein naturverbundener mensch. aber mei jott! dat warn erlebnis du!
hätte nie gedacht, dass wildlebende eichhörnchen in der tat so nah an menschen heran kommen würden..
und dann auch noch so lieb und zart, wie es die nuss genommen hat. nikidan falls in love mitm.. wuscheltier.
ouh. und kleine .. vögel, die einen namen haben sind auch noch auf meiner hand gelandet. sie sind so leicht, als würde man eine feder halten. natur ist voll geil!
wenn sie denn mal so nah an einen heran kommt, wie sie es heut tat. in der tat ein erlebnis, welches ich wohl nicht vergessen werde.
aber wie kam es überhaupt dazu?
samantha kam mit der idee auf, mal einen örtlichen friedhof zu besuchen.
man. auf diesem freidhof wurde es teils schon echt bitter.
im... ich nenn es einfach mal geschmackloserweise 'eingangsbereich' waren gräber von weltkriegstoten. alle bis 1945 verstorbenen lagen dort.
es waren viele gräber. so weit das auge reichte.
das eigentlich bittere daran: es gab menschen, die einfach nur als 'UNBEKANNT' begraben werden mussten...
jeder einzelne stein hatte einen namen und ein todesdatum.. einige hatten kein geburtsdatum.
aber wer nicht einmal identifiziert werden konnte...
naja. mein grundsatz: so wenig gefühlsduselei wie möglich.
und dann musste ich mir plötzlich vorstellen, dass ich die fähigkeit hätte, in den boden zu sehen. zu sehen, wie die gebeine dort womöglich noch liegen...
am besten noch die der weltkriegstoten. pfui.
was mich sehr berührt hat, war ein grabstein auf dem stand 1980 - 1982
wow.. sowas sollte einfach nicht sein.
aber als krönenden abschluss gab es ein.. heiteres grab.
jemanden, der selbst im tod noch ein wenig humor hat.
ein grabstein, auf diesem stand einfach nur, in altdeutscher schrift 'AUF WIEDERSEH'N!'
ha! wenn das nicht köstlich ist.
verdammt.. ich fühle mich so schlecht wenn ich diese zeilen schreibe. voller depressionen und sorgen vor der zukunft.
keine ausschweifungen mehr, wenn es um friedhöfe geht.
ZE BAD SPÜRÜT!
wäre es geschmacklos diesen eintrag mit einem 'cheers' zu beenden?
(verdammt, wie sehr ich mir immer und immer wieder das iks-deh verkneifen muss.)
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